am 30. April 1992 .PP Als wir vor acht Jahren nach Deutschland flogen, da waren es die Scheinangriffe sowietscher Kampfflieger auf Zivilflugzeuge welche sich Berlin na#herten, die mich besorgten. Heute sind es die Streiks die uns bedenklich machen, Scheinbar ist der Verkehr in den Sta#dten lahmgelegt. Die Lufthansa weigert sich unsere Karten einzulo#sen. Wir wu#rden etwa dreizehnhundert Dollar verlieren, wenn wir unseren Flug stornierten. Wir werden also fliegen, selbst auf die Gefahr, dass uns der Ru#ckflug erschwert oder verzo#gert wu#rde. In Bezug auf jede Abfahrt aus Deutschland vermag ich mich des Gefu#hls des dort gefangen seins (being trapped there) nicht entledigen. Auch schelte ich mich, mit dem ruhigen und befriedigendem Leben das wir hier in Amerika geniessen, nicht zufrieden zu sein, sondern sein Kraft und sein Geld in dieser Weise zu vergeuden. Dies Mal aber habe ich, ungeachtet meiner Zweifel u#ber unsere Pla#ne kein Bedauern, denn ich meine, fu#r unsere Reise eine tiefe Notwendigkeit zu erkennen. Es mag sein, dass wir schon viel fru#her ha#tten fahren sollen, und dass diese Fahrt zu spa#t kommt um ihren Zweck zu erfu#llen, und keine Verwandlung oder Erneuerung des Lebens mehr zu bewirken vermag. .PP Jede Feststellung welche im Schatten eines Fehlens oder Versagens getroffen wird, muss dem Vorwurf des Ressentiments Rechenschaft leisten, der skeptischen Frage, ob die Sa#ure der Kirschen nicht doch vielleicht damit zu erkla#ren ist, dass sie in Wahrheit unerreichbar waren. Sollte es verwehrt sein, jedes Versagen anders als selbstbeschuldigend zu betrachten?