am 23. Februar 1990 .PP Es ist mir heute morgen aufgefallen, dass die Musik eine Objektivierung subjektivischer Beziehungen dearstellt. Dass die Musik die Vergegensta#ndlichung des Gefu#hls, des Erlebens ist, dass in der Musik die Gefu#hle und Erlebnisse verschiedener Menschen sich treffen ko#nnen, oder insofern als sich die Gefu#hle und Erlebnisse verschiedener Menschen in der Musik treffen, als einem Gegenstand an dem sich diese Gefu#hle orientieren ko#nnen. Letzten Endes ist die Objektivita#t ein Gesellschaftsbegriff. Wenn man sich vorstellt als Einzelner zu leben, bekommt objektivita#t jedenfalls eine ganz andere Bedeutung. .PP Das wa#re zu untersuchen zum Beispiel, wie das Gleichbleiben der Dinge von einem Tag, von einem Jahr zum anderen, Merkmal von Objektivita#t sein sollte, ist unverkennbar. Dennoch aber glaube ich, dass ein absoluter qualitativer Unterschied zwischen der vom Individuum allein feststellbaren Objektivita#t ist, und jener Objetivita#t welche sich in der Gesellschaft entwickelt. .PP Vergleichbarerweise wird man versuchen die Mathematik, z.B., das Versta#ndis mathematischer Formeln und Beziehungen mit dem subjektiven Erleben in Verbindung zu bringen.