am 28 Januar 1990 .PP Es ist Sonntag morgen. Mutti ist seit fast drei Wochen tot. In zehn Minuten wollen Margaret und ich in die Kirche. Merkwuerdig dies, dagegen ich mich so viele Jahre gewehrt habe, trotz Muttis unentwegtes dazureden "geschlossen" in die Kirche zu gehen. Es scheint mir, als waeren Mutti und Papa in ihrer Art an meiner Stelle zur Kirche gegangen, nicht um fuer mich zu beten, nicht meines Seelenheils halber, aber ganz nuechtern und praktisch, dass sie dadurch fuer mich die Beziehung zur Bevoelkerung bewahrt haben, die ich sonst laengst verloren haette. Und nun ist diese Pflicht auf mich gekommen (this duty has devolved on me.) .PP Auch frage ich mich welch ein Unrecht ich Mutti und Papa getan habe, indem ich mich weigerte mit ihnen zur Kirche zu gehen. Wenn ich es jetzt bedenke, so scheint es mir, dass ich meine Freiheit haben wollte, dass ich nicht an ihre Vorstellungen und Beziehungen wollte gebunden sein, dass ich nach einem eigenen religioesen Erleben suchte, und dass ich mich mit dem, das sie mir anboten, nicht zufrieden geben konnte.