am 20. Januar 1990 .PP Es sind elf Tage her, siet Mutti tot ist. Heute abend kurz nach fuenf sind wir in Konnarock angekommen. Jeane wartete auf uns. Sie hat die vergangenen anderthalb Wochen nach Muttis Tod das Haus fuer uns bewacht. Sie befuerchtete Einbrecher, und wollte uns das Haus unversehrt uebergeben. Jeane schien traurig, schien deprimiert. Es haette kaum anders sein koennen, da sie nun drei Jahre ihres Lebens darauf verwandt hat, Mutti und Papa zu pflegen, mit unbeschreiblicher Hingabe und Liebe. .PP Nun bin ich hier, sitze auf der Porch am Computer und kann es nicht glauben, dass ihre Stimme doch noch irgendwann ertoent. So still ist es in diesem hellklingenden Hause seit sie vor achtunddreissig Jahren hier eingezogen ist, noch nie gewesen. .PP Ich habe allerlei elektronische Warnungsanlagen mitgebracht, womit man die Temperatur des Hauses von ferne feststellen kann, sowie auch die Anwesenheit von Einbrechern ermitteln kann. Die naechsten paar Tage werde ich damit verbringen, diese Geraete einzubauen und ihre Wirkungen praezise abzustimmen. .PP Ausserdem muss ich mich, um meine hiesige Ansaessigkeit zu bezeugen, als Waehler in Abingdon eintragen lassen. Muss mir auch einen Virginia Fuehrerschein besorgen und mich der hiesigen lutherischen Gemeinde anbiedern. Ich muss mir Einkommensteuerformulare aus Abingdon besorgen, denn dass ich hier steuern bezahle ist ja fuer den Staat das wesentlichste Zeugnis meiner Zugehoerigkeit.