am 1. Dezember 1989 .PP Mir tra#umte gestern nacht, ich ha#tte eine Darstellung meines Denkens fertiggestellt das ich am morgen in einer Vorlesung erkla#ren sollte. In fast jeder Einzelheit war ich vorbereitet nur einen einzigen Punkt musste ich noch ausarbeiten. Daran zerrte ich herum bis ich erwachte, und da war das ganze Gedankengebilde zerstoben. Ich versuchte es wieder zusammenzustellen, aber das Einzige was mir in den Sinn kam waren die Fragen Kants, was kann ich wissen, was muss ich tun, was darf ich hoffen. Mir fa#llt auf, wie verfehlt sie sind. Auf irrtu#mliche Fragen gibt es keine sinnvollen Antworten. Vernu#nftiger wa#re es zu fragen, was weiss ich, was tue ich, was hoffe ich. Darauf jedenfalls wa#ren halbwegs ehrliche Antworten mo#glich.