am 8. Oktober 1989 .PP Wie sehr die Gesellschaft den Einzelnen gefa#hrdet. Fast immer bedroht sie sein Glu#ck, und manchmal bedroht sie sein Leben. Es ist bemerkenswert wie konsequent (how consistently) man sich u#ber die von der Gesellschaft dargestellte Gefahr hinweg ta#uscht. Auf Grund vielleicht eben des selben Erhaltungstriebes der das vom Vater misshandelte Kind veranlasst diesen anzuhimmeln. Wieviel Mu#he setzen nicht die Menschen daran auch den Tyrannen, der sie versklavt, zu lieben. Oftmals ist es schon beschrieben worden, wie der Mensch dazu neigt, sich mit dem Unterdru#cker zu identifizieren. Und es ist bemerkenswert wie lange und wie systematisch, wie beharrlich das Zersto#rerische an der Gesellschaft u#bersehen oder geleugnet worden ist. Ins Auge fasst man die Konkurrenz, den Streit mit den Genossen. Der Konflikt mit der Gesellschaft wird u#bersehen. Es ist die Gesellschaft als ganze, die den Einzelnen gefa#hrdet, von der er doch einserseits unbedingt abha#ngig ist, welche aber besta#ndig droht ihn zu zersto#ren.